Wenn die Kommune selbst Wohnungen baut

2017/09/15 Berlin: Baustelle, Baugeruest, Bauarbeiter. Foto: Simone M. Neumann [Copyright: Simone M. Neumann (Tel. 0171-4857082) - Urhebervermerk wird nach Paragraph13 UrhG verlangt ! Model Release vorhanden +++ Nutzung fuer Plakate und Grossflaechen ab A2, Kampagnenmotive, Weitergabe an Dritte muss zusaetzlich verguetet werde +++

Städte und ländliche Räume benötigen bezahlbare Wohnungen. Eine Möglichkeit diese zu schaffen sind kommunale Wohnungsbaugenossenschaften. Vor allem Azubis, Studierende, Obdachlose und Geflüchtete profitieren vom kommunalen Wohnungsbau.

So schön wie hier auf dem Schleswiger Holm kann leider nicht jeder Wohnen. Sowohl in Städten als auch in ländlichen Räumen wird der Wohnraum knapper und teurer. Die grundsätzliche Aufgabe des Staates, die Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum auszustatten lässt sich aus dem Grundgesetz hergeleiten. Kommunaler Wohnungsbaugesellschaften waren lange ein bewährtes Mittel, um diese Aufgabe zu erfüllen. Zu Beginn der 2000er sind sie mit der Privatisierungswelle fast vollständig von der Bildfläche verschwunden. Doch die Rufe sie wieder zum Leben zu erwecken, werden immer lauter. Auch wir als SPD sprechen uns dafür aus. Denn sie haben viele Vorteile. Zwar kosten Gründung der Genossenschaft und der Bau von Wohnungen zunächst Geld, allerdings profitiert die Genossenschaft von den Mieteinnahmen, dem Verkauf von Wohnungen, als auch der Bodenwertsteigerung. Außerdem ermöglichen Kommunale Wohnungsbaugesellschaften besonders den Leuten einen Zugang zu günstigem Wohnraum, die jetzt oft keine Wohnung mehr bekommen, also Azubis, Studenten etc.

Was denkt ihr: Sollte der Staat wieder mehr mitmischen beim Wohnungsbau? Und was ist euch beim Wohnen wichtig?

Wenn Kommunen Wohnungen bauen auf Youtube

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